HÖREN
Hörscreening
Die bleibende kindliche Hörschädigung stellt ein ernsthaftes Gesundheitsproblem dar, das wenigstens 1 von 1000 Neugeborenen betrifft. Die Früherkennung durch Screening zum Zeitpunkt der Geburt bzw innerhalb der ersten 3 Lebenswochen bietet daher die Chance einer unmittelbarenen Therapie und verbessert die Lebensqualität und Lebenschancen des Betroffen entscheidend.
Die Hörbahn reift innerhalb der ersten anderhalb Lebensjahre und in dieser Zeit ist es wesentlich ein hörgeschädigtes Kind einer adäuquaten Therapie
zu zuführen, damit es sprechen lernen kann und sozial integriert wird.
Die Untersuchung wird in unserer Praxis am schlafenden Säugling ohne Terminvereinbarung innerhalb der Sprechzeiten durchgeführt.
Akute und chronische Hörprobleme
Hörstörungen können sich aber auch im Laufe des Lebens aus unterschiedlichen Erkrankungen heraus entwickeln.
Zunehmende Lärmbelastungen durch unsere Umwelt führen zu Hör-und Tinnitusproblemen.
Unser Praxisteam ist in der Lage, eine umfassende moderne Hördiagnostik durchzuführen. Ich selbst nehme regelmäßig am Berliner Tinnitussymposium teil, um somit über innovative Therapieverfahren informieren zu können bzw diese anzuwenden.
Die Hörproblematik im Alter sollte rechtzeitig behandelt werden, in der Regel mit Hörsystemen modernster Technik versorgt werden können, um das Innenohr mit der vernetzen Hörrinde in Schwung zu halten und die Höreindrücke zu trainieren.
Die Indikation für eine Hörgeräteversorgung stellt der HNO-Arzt und nicht der Hörakustiker. Die Untersuchung des Gehörganges und des Trommelfelles ist zweifelsfrei nur durch den HNO-Arzt möglich und sollte deshalb ihr erster Ansprechpartner bei Hörproblemen jeglicher Art sein.